Donnerstag, November 06, 2014

Von: Andreas Krentz

Oliver Pötsch

Autor zu Gast


Oliver Pötsch und Präsident Alfred Westermann auf der Burg Blomberg

Der Referent beim heutigen Meeting, der Journalist und Autor Oliver Pötsch, wird von Alfred Westermann begrüßt und vorgestellt. Nach Abitur 1992 und Studium arbeitet er seit 1998 beim Bayerischen Rundfunk im Hörfunk und später im Fernsehen. Um sich dem Schreiben noch intensiver widmen zu können, kündigt er dort 2013 und ist seitdem hauptberuflicher Autor. Seine vorwiegend historischen Romane erscheinen weltweit, inzwischen sind weit mehr als 2 Millionen Bücher und E-Books verkauft.

 

Das vorgestellte Buch „Die Burg der Könige“ ist entstanden, weil Oliver Pötsch nach eigener Aussage Burgen besonders liebt und durch die Erforschung der Familiengeschichte und das Interesse an historischen Ereignissen wichtige Voraussetzungen für dieses bekannte Werk gegeben waren.

 

Der Roman erzählt von den Wirren der Bauernkriege und dem Niedergang des Rittertums. Diese historische Epoche wird verdeutlicht in der Geschichte der Agnes von Erfenstein, Tochter des Trifelser Burgvogts, die den Niedergang  der Burg durch eine Heirat mit einem ungeliebten Mann aufhalten soll. Sie kommt einem Geheimnis auf die Spur, das von großer Bedeutung für das Reich sein kann. Auf der Suche nach der Lösung reist sie mit ihrem Jugendfreund Mathis durch das Reich und kommt so mit den Wirren des Krieges und deren Folgen in Kontakt.

 

Durch drei Textpassagen, die Pötsch vorliest, bekommen die Zuhörer einen ersten Eindruck von den Verwicklungen der damaligen Zeit. Viel intensiver werden die Einblicke durch die  Erklärungen historischer Zusammenhänge, die der Autor einstreut. So werden Kaiser Barbarossa und, Götz von Berlichingen als Figuren wieder lebendig. Martin Luther und die Möglichkeit, Bücher zu drucken, als Anstoß für die erste Revolution erkannt.

 

Die Zuhörer an diesem Abend bekommen einen Einblick, wie gründlich der Autor recherchiert haben muss, er hat historische Fakten und Fiktion zu einem großen Ganzen zusammengefügt. Obwohl man die Geschichte noch nicht ganz gelesen hat, kann man wohl zu Recht vermuten, dass auch die weitere Handlung sehr spannend ist und die Charaktere glaubwürdig bleiben.

 

Der anhaltende Beifall am Ende der Lesung zeigt, dass es dem Referenten gelungen ist, die Zuhörer für sein Buch einzunehmen und sie für historische Ereignisse zu begeistern. Unsrem Präsidenten deshalb ein besonderer Dank für die Einladung des Autors Oliver Pötsch.

 

Text : Arnold Heistermann

Foto : Arnold Stein

 

 

 

 


 
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